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- Erstellt am Mittwoch, 23. Februar 2011
2011
Der WSV war in diesem Jahr wieder der Ausrichter der Kirmes.
Im Juni 2011 ist unser Mitglied Ursula Schneider verstorben.
In der Jahreshauptversammlung schied der gesamte Vorstand aus.
Zum neuen Vorstand wurden gewählt:
zweiter Vorsitzender Oktay Türkoglu, Schriftführer Karl-Heinz Peluso, Kassiererin Christine Vogel, Steffen Büttner, Heidi Nungesser, Lukas Kramkowski, Andreas Müller, Eric Schütz, Stefan Schneider
2006
Michael Urban übernahm im Januar die Arbeit des Webmasters der Homepage.
2005
Rainer Höhler legte die Arbeit des Webmasters der Homepage nach 5 Jahren am 31.12.2005 nieder.
2004
Am 12.03.2004 verstarb Franz Feiler und am 02.04.2004 verstarb im Alter von 64 Jahren Norbert Kroh, der jahrelang im Vorstand und im Spielausschuß tätig war. Am 07.05.2004 verstarb Reinhold Schulz.
In der Jahreshauptversammlung schied satzungsgemäß Kassenprüfer Roger Jung aus, neu hinzu gewählt wurde Karl-Heinz Peluso.

Reinhold Schulz

Norbert Kroh
2003
Werner Siegl hörte als Schriftführer auf. In der Jahreshauptversammlung Ende März wurde Christopher Hanß zum 1.Vorsitzenden und Willi Stendenbach zum 2.Vorsitzenden gewählt. 1.Kassierer blieb Andreas Kuch, zum 2.Kassierer wurde Norbert Kroh gewählt. Der bisherige 2.Schriftführer Roland Feiler wurde zum 1.Schriftführer und Anastasia Braun wurde als ehemaliger Beisitzer zum 2.Schriftführer gewählt. Der bisherige Beisitzer Michael Rosenkranz wurde zum Pressewart gewählt. Bernhard Kremer und Stefan Schneider blieben und neu hinzu gewählt wurden Andreas Müller und Renate Knelange zu den vier Beisitzern. Roger Jung wurde wieder und Otto Albrecht neu zum Kassenprüfer gewählt.
Unsere Homepage wird nicht mehr ausschließlich durch Spenden finanziert, sondern auch vom Verein mitgetragen.
Die 1.Mannschaft der Senioren Fußballer wurde in der Sporthalle in Obertiefenbach zum dritten Mal Hallenkreismeister der Kreisliga B-Süd.
Die 2.Mannschaft der Senioren Fußballer wurde zum ersten Mal Reservemeister der Kreisliga B-Süd.

1.Vorsitzender Vorstand Hallenmeister Reservemeister
Christopher Hanß
2002
Reinhold Göbel trat als 1.Vorsitzender zurück. Patrik Fitz hörte als 1.Kassierer und Jörg Geis als Pressewart auf. In der Jahreshauptversammlung Anfang März konnte kein neuer 1.Vorsitzender gefunden und gewählt werden. Der bisherige 2.Kassierer Andreas Kuch wurde zum 1.Kassierer und Willi Stendenbach neu zum 2.Kassierer gewählt. Da Christopher Hanns an der Versammlung nicht teilnahm, konnte er an diesem Tag nicht zum Pressewart gewählt werden. Er wurde Tage später zum Pressewart ernannt.
In der Bewertung im Weilburger Tageblatt am 28.3. platzierte sich unsere Homepage von 21 Fußballereinen auf Platz 4.
Der Werschauer SV ist Ausrichter der Kirmes und erstmals auch einer Disco am Freitag.
2001
Die Frauen Gymnastikgruppe für junge Mütter wird gegründet.
Seit Oktober 2001 ist unsere Homepage offiziell im Netz. Mittlerweile ist der ganze Verein mit allen Abteilungen vertreten.
2000
Nach 6-jähriger Bauzeit ist man zu Beginn des Jahres 2000 offiziell in das neu errichtete Vereinsheim eingezogen.

Vereinsheim
Im November hatten Rainer Höhler und Ingo Egenolf die Idee eine eigene Homepage der Senioren Fussballer ins weltweite Netz zu stellen. Man kaufte und reservierte erst die Adresse www.werschauersv.de, ehe die ersten Seiten entstanden.

Webmaster R.Höhler
1999
Bernhard Kremer trat als 1. Vorsitzender zurück und Reinhold Göbel übernahm nach 6 jähriger Pause erneut den Vorsitz des Werschauer Sportvereines.
Die Gymnastikgruppe “Fit bis ins hohe Alter” wird gegründet.

1.Vorsitzender Reinhold Göbel
1998
Es werden zwei Kindertanzgruppen wieder neu ins Leben gerufen. Eine Gruppe der 7-11 jährigen und einen Gruppe der 4-6 jährigen.
1996
Die Badminton-Abteilung wird gegründet.
1995
Am 22.07.1995 wurde die Sportanlage ihrer Bestimmung übergeben. Mit dem Tag der Einweihung ging für den Werschauer SV nach 20 Jahren eine schier unendliche Odyssee zu Ende. Das Eröffnungsspiel bestritten eine Auswahl aus Gemeindevertretung und Gemeindevorstand gegen den Vorstand des WSV. Die Gemeindeväter verloren das Spiel mit 1:3. Für das gesamte Wochenende war Geselligkeit und Sport angesagt. Freundschaftsspiele bestritten unter anderem die Alten Herren gegen die SOMA aus Kaltenholzhausen, die Seniorenmannschaft gegen die Gäste der französischen Partnergemeinde Courcy und zum Höhepunkt der damalige Oberligist VfR Limburg 19 gegen eine von Trainerlegende Werner Schmitt betreuten Auswahl der drei Brechener Fußballclubs. Vor 400 Zuschauern verlor die Brechen-Auswahl nur knapp mit 3:4 Toren. Nostalgischer Höhepunkt der Einweihungsfeier war der Auftritt der Gründungsmannschaft Team 75/76 gegen das Werschauer Oldstar-Team, das sich mit 3:1 Toren durchsetzte.

NNP-Bericht Sportplatzeinweihung

Bürgermeister B. Königstein überreicht dem 1.Vorsitzenden B. Kremer einen Fußball

Team 1975 / 1976

Brechener Auswahlmannschaft
1994
Am 23. Spieltag der Saison 1993/94 sicherte sich die 1. Mannschaft mit einem Heimsieg gegen Hangenmeilingen vorzeitig den 4. Tabellenplatz und somit die Berechtigung zum Aufstieg in die Kreisklasse A Limburg.
Nach dem 11. Spieltag der Saison 1994/95 in der Fußball A-Klasse trennte man sich vorzeitig von Spielertrainer Andreas Friedrich. Der Spielausschuss trat zurück und Harald Frei wurde zum Interimstrainer ernannt. Nachdem man in dieser Saison nur Tabellenletzter wurde, stieg man wieder in die B-Klasse ab und einige einheimische Spieler verließen den Verein.
Am 23.03.1994 konnte der Auftrag zum Bau des Sportplatzes vergeben werden. Das neue 68x102,5m große Rasenspielfeld zuzüglich einer 5000m2 großen Spielwiese wurde von Architekt Heinz Vetter konzipiert und kostete nebst Außenanlagen rund eine Million Mark. Im Mai 1994 konnte schließlich mit dem Bau des Sportplatzes begonnen werden. Es mussten rund 12.000 Kubikmeter Erde bewegt und 8 Meter Höhenunterschied ausgeglichen werden. Die Außenanlagen wurden mit 67 Bäumen, 150 Gehölzen und 5100 Bodendeckern bepflanzt.

Der erste Spatenstich
1993
Das Regierungspräsidium genehmigte im Februar 1993 den Bebauungsplan.
Am 06.03.1993 wurde die 1. Mannschaft zum zweiten Mal Hallenkreismeister der Fußball Kreisliga B Limburg.
1992
Die 2. Mannschaft der Fußball-Senioren wurde im Februar 1992 Hallenkreismeister der Reservemannschaften.
Am 01.05.1992 verstirbt das Gründungsmitglied Heinz Trabusch im Alter von 57 Jahren. Seit 1979 war er im Vorstand und im Spielausschuss tätig.
Die Gemeindevertretung beschließt aufgrund der Einwände der Naturschutzbehörde und des Forstamtes im Oktober 1992 den Bebauungsplan Sportplatz Werschau als Satzung. Mit der gleichzeitigen Änderung des Flächennutzungsplanens waren die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen.
1991
Anfang 1991 begann man die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau der Sportanlage zu schaffen. Nun war es die Naturschutzbehörde, die kein Verständnis für die Planungen der Gemeinde zeigte, und somit das Vorhaben erneut in Frage stellte. Die obere Naturschutzbehörde lehnte den Bau eines Sportplatzes mit der Begründung ab, einer weiteren Zersiedlung der Landschaft nicht zustimmen zu können, obwohl in unmittelbarer Nähe durch den Bau der Schnellbahntrasse ohnehin die Landschaft auf den Kopf gestellt würde und zumal es schon Sportplätze in Nieder- und Oberbrechen gäbe. Die Naturschutzbehörde forderte einen ortsnahen Standort, der bereits einige Jahre zuvor aus naturschutzrechtlichen Gründen abgelehnt worden war. Die Gemeinde bewies jedoch Stärke und ließ sich trotz dieser negativen Stellungnahme nicht von ihrer Planung abbringen.
Bei der Mitgliederversammlung am 01.02.1991 trat nach 15-jähriger Amtszeit Reinhold Göbel als 1. Vorsitzender zurück. Die Nachfolge übernahm Bernhard Kremer.

Bernhard Kremer
1990
Anfang der 90er Jahre musste leider die Kindertanzgruppe aufgrund zu geringer Teilnehmerzahlen geschlossen werden.
1989
Nachdem alle von der Gemeinde zuvor favorisierten Pläne zum Teil an den hohen finanziellen Forderungen der Grundstückseigner scheiterten, war im November 1989 endlich ein Gelände oberhalb der Autobahn „Im Ahlen“ gefunden, um einen Sportplatz zu bauen. Man erwarb dieses von der Gemeinde.
1986
Die veruntreuten Vereinsgelder sowie die Querelen um die Errichtung des Sportgeländes führten den Verein erstmals in einen handfeste Krise. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 18.06.1986 trat der gesamte Vorstand um Reinhold Göbel geschlossen zurück, nachdem die Mitgliederversammlung dem Vorstand wie schon bei der Generalversammlung am Anfang des Jahres, die Entlastung verweigerte. Nachdem alle Unstimmigkeiten beseitigt waren, wählten in der am 05.09.1986 folgenden außerordentlichen Mitgliederversammlung 38 von 57 anwesenden Mitglieder Reinhold Göbel erneut an die Spitze des Vereines. Da alle eigenen Bemühungen um den Sportplatz letztendlich erfolglos blieben, stellte man am 28.08.1986 bei der Gemeinde erneut einen Antrag, einen Sportplatz im Ortsteil Werschau zu errichten. Die Gemeindeväter zeigten mittlerweile mehr Verständnis für dieses Problem. Es sollte ein Sportplatz gebaut werden, jedoch dauerte es weitere 8 Jahre bis alle Planungen abgeschlossen, und das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden konnte.
Die 1. Mannschaft wurde am 25.01.1987 in der Sporthalle von Waldernbach Hallenkreismeister der Kreisklasse C-Limburg.
1985
Im Sommer 1985 entschloss man sich, eine Spielfläche in Eigenleistung zu erstellen. Es wurden Planunterlagen erstellt. Vier Jahre wartete der Verein auf eine positive Entscheidung der zuständigen Behörden. Schließlich hatte man mit dem Planieren des Geländes und mit der Verrohrung eines kleinen Bachlaufes begonnen, als von behördlicher Seite den Bemühungen des Werschauer Sportvereines Einhalt geboten wurde. Die Baumaßnahmen mussten eingestellt und das Grundstück wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt werden. Somit waren die Hoffnungen, in absehbarer Zeit in Werschau Fußball spielen zu können, wieder zunichte gemacht. Gleichzeitig mit dem Bau des Sportplatzes war beabsichtigt, unterhalb des Dorfgemeinschaftshauses eine intakte Baubude der Firma Holzmann aufzustellen, die als Umkleideraum dienen sollte. Auch für diese Vorhaben fand man bei den Gemeindevertretern kein Verständnis. Das „bescheidene“ Vereinsheim musste abgebaut und wieder in seine Einzelteile zerlegt werden.
In diesem Jahre plünderte der damalige Kassierer die Vereinskasse. Da die Versicherung einen Teil der fehlenden Gelder ersetzte, konnte der Schaden jedoch auf ein erträgliches Maß beschränkt werden.

1984
Magarete Kuschmann gründete die Abteilung Kinder Tanzen, auch Kinder Garde genannt.
Immer noch ohne Sportplatz waren die Fußballer auf Unterstützung der benachbarten Sportvereine angewiesen. Als einzige Mannschaft im Fußballkreis mussten die Werschauer jeden Sonntag auswärts spielen. Alle bisherigen Bemühungen, einen Sportplatz mit Unterstützung der Gemeinde zu errichten, blieben erfolglos.
1983
Renate Knelange gründete die Abteilung Kinder Turnen. Sie belegte gleich beim ersten Auftritt beim Wimpelwettstreit des Gau-Kinderturnfestes den ersten Platz.
Am 30.08.1984 erhielt der Verein seine Gemeinnützigkeit durch Eintrag in das Vereinsregister.
1982
Die Alten Herren nehmen an dem regelmäßigem Spielbetrieb teil. In der Saison musste sich erstmals der Rechtsausschuss des Fußballkreises Limburg mit dem Werschauer SV befassen. Am „grünen Tisch“ wurden dem Werschauer Sportverein 5 Punkte aberkannt, weil er in den Begegnungen gegen Ennerich (1:0), Steeden (5:1) und Heringen (0:0) den Spieler Andreas „Adam“ Müller ohne Spielberechtigung eingesetzt haben soll. Der Rechtsausschuss sperrte außerdem den Spieler für 4 Wochen und belegte den Verein mit einer Geldstrafe von 25 DM. Später stellte sich aber heraus, dass im Spiel gegen den SC Ennerich nicht Andreas Müller sondern Herbert Müller zum Einsatz kam. Fazit: Werschau bekam die Punkte aus diesem Spiel wieder zuerkannt.
1981
Es wurde ein Wiesengrundstück unterhalb der Landstraße nach Dauborn für einen Sportplatzes gepachtet.
1979
Bereits im Jahr 1979 hatte die „Association sportive de Courcy“ den Besuch des Werschauer Sportvereines erwidert und kamen nach Werschau.
Die Alten Herren bestritten am 1.7. ihr erstes Spiel bei der TSG Oberbrechen.
1978
Am 27.08.1978 wurde erstmals zwischen den Sportvereinen von Werschau und Courcy ein Freundschaftsspiel ausgetragen. Die Fahrt nach Frankreich traten die Werschauer mit nur neun Spielern an und mussten durch zwei Gastspieler aus Lindenholzhausen verstärkt werden.
1977
Ab der Saison 1977/78 konnte mit Walter Brahm erstmals ein Spielertrainer für den Seniorenbereich der Fußballer verpflichtet werden. Es konnte neben einer 1. Mannschaft auch eine Reservemannschaft gemeldet werden. Im Jahr 1977 schlug dann auch die Geburtsstunde der „Alten Herren“. Es begann damit, dass sich einige ältere Fußballinteressierte zur Leibesertüchtigung mittwochs zu einem Trainingsspielchen auf dem Bolzplatz trafen. Aus dieser Mittwochsrunde entstanden später die heutigen Werschauer Alten Herren.

1976
Erstmals wurde eine Fasnachtssitzung der Karnevalsabteilung veranstaltet.
Nach einem Jahr der Probe bei den Reservenmannschaften begann dann auch für die Senioren Fußballmannschaft der Kampf um Punkte und Platzierungen.
1975
Es dauerte über 40 Jahre bis endlich wieder ein Sportverein in Werschau gegründet wurde. Die Initiatoren der neuen Vereinsgründung waren Reinhold Göbel und Hermann Trabusch. Auf einer gemeinsamen Heimfahrt von der Arbeit entstand in den Köpfen dieser beiden der neue Werschauer Sportverein, der nach ersten Überlegungen nur eine Jugendmannschaft zu melden beabsichtigte.

Hermann Trabusch

Reinhold Göbel
Am 10.05.1975 hatte man zur Gründungsversammlung ins Dorfgemeinschaftshaus geladen. Es trafen sich 19 Sportfreunde, die über die Gründung eines Sportvereines entscheiden sollten. Ziel der Vereinsgründung war, den Breitensport und insbesondere den Fußballsport nach drei Jahrzehnten der Abstinenz in Werschau wieder heimisch zu machen. Gegen 21:30 Uhr war es vollbracht, unser Sportverein wurde gegründet. Mit 14 zu 5 Stimmen entschied man sich für den Vereinsnamen Werschauer SV. Den Vereinsvorsitz übernahm Reinhold Göbel, zweiter Vorsitzender wurde Helmut Pafla. Als 1. und 2. Schriftführer wurde Heinz Schmidt und Georg Schmidt gewählt. Für die noch leere Vereinskasse war Hermann Trabusch zuständig. Mit einem Startkapital von 260 DM, einer Spende der Gründungsmitglieder, und 30 Liter Freibier von Reinhold Schütz fing dann alles an. Die Gründungsmitglieder sind Peter Bach, Klaus Czichos, Wolfgang Düllingen, Dieter Göbel, Ernst Göbel, Reinhold Göbel, Jürgen Grämer, Karl-Heinz Jung, Karl-Heinz Losert, Karl-Heinz Müller, Hans-Jürgen Nethe, Helmut Pafla, Eduard Ricker, Karl-Heinz Röhrig, Heinz Schmidt, Georg Schmidt, Reinhold Schulz, Hermann Trabusch und Wilfried Urban.
Der Neuaufbau stand anfangs unter einem denkbar ungünstigen Stern. Einen eigenen Sportplatz besaß man nicht, auch war die Anzahl der heimischen Aktiven nicht unbedingt überwiegend. Allerorts wurde den Werschauern kein allzu langes Leben vorausgesagt. Innerhalb kürzester Zeit erhielt man jedoch so viele „Aktiv-Meldungen“, dass man bereits zum Start in die Spielrunde 1975/76 neben einer E-7 Jugendmannschaft auch eine Seniorenmannschaft melden konnte. Die Heimspiele wurden anfangs auf dem Sportplatz der TSG Oberbrechen austragen. Die Jugendspiele fanden auf dem kleinen „Bolzplatz“ am Dorfgemeinschaftshaus statt. Der Bolzplatz diente gleichzeitig der Seniorenmannschaft als Trainingsgelände. Im Gründungsjahr spielte die Seniorenmannschaft zunächst noch außer Konkurrenz bei den Reserve-Mannschaften der B-Klasse Limburg-Taunus mit. Es war ein denkwürdiger Tag, der 17.08.1975, an dem der Werschauer SV der Reservemannschaft des TuS Linter in seinem ersten Spiel nach der Vereinsgründung gegenüber stand. Die Mannschaft verlor das Spiel mit 1:3 Toren. Der Schütze des ersten Werschauer Treffers war Detlef Hörle. Reinhold Göbel dürfte sich sicherlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge an dieses Spiel zurückerinnern. Auf der einen Seite war es geschafft: In Werschau wurde wieder Fußball gespielt. Auf der anderen Seite schied er bereits nach 20 Minuten mit einer schweren Verletzung aus und musste sich, anstelle einer Premierenfeier, mit einem Krankenhausaufenthalt zufrieden geben.
Ein sportlicher Anfang war gemacht. Das Hauptproblem war jedoch der fehlende Sportplatz in Werschau. Noch im Gründungsjahr wurden erstmals die Gemeindegremien mit diesem Problem konfrontiert. Von Seiten des Werschauer SV war beabsichtigt, den im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Sportplatz oberhalb der Taunusstraße in Eigenleistung zu gestalten. Von der Gemeinde hätte das besagte Grundstück, sowie eine Finanzierungssumme zur Verfügung gestellt werden müssen. Das Vorhaben des Sportvereines fand jedoch bei den Gemeindevertretern keine Befürworter. Der Antrag wurde, sicherlich nicht nur wegen fehlender finanzieller Mittel, einstimmig abgelehnt. Der Bolzplatz, der dem Werschauer Sportverein von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde, musste bis auf weiteres das Domizil bleiben. Er war zur damaligen Zeit noch nicht beleuchtet. Die Gemeinde erklärte sich bereit, die Kosten für die Anschaffung von zwei Flutlichtmasten zu übernehmen. Die Arbeiten und die entstehenden Kosten für den Aufbau übernahmen die Werschauer Fußballer selbst. Dem früheren Staatsminister Heribert Reitz war es schließlich zu verdanken, dass dem Werschauer SV für das Ausführen dieser Arbeiten ein Zuschuss in Höhe von 5.000 DM gewährt wurde. Die fehlenden Finanzen blieben vorerst das größte Problem des neu gegründeten Vereins. Die Heimspiele brachten in der Regel nichts ein und so musste der Verein sehen, wo er mit seinen knappen Finanzen bleibt. Notgedrungen entstanden Veranstaltungen, die nicht nur zu einer Aufbesserung der Vereinskasse verhelfen sollten. Rechtzeitig zur Einweihung der neuen Flutlichtanlage wurde im Sommer 1976 erstmals eine Sportwoche veranstaltet. Neben einem Jugendturnier spielten Vereins- und Stammtischmannschaften in einem Bürgerturnier um einen Wanderpokal. Bürgerturniere waren zu dieser Zeit noch nicht Mode und anfänglich wurde der Sportverein von den Fußballgrößen des Kreises belächelt. Die erste Sportwoche in Werschau wurde jedoch ein großer Erfolg. Viele Bürger machten mit und aus allen drei Ortsteilen fanden sich viele Schlachtenbummler ein, um ihre Mannschaften zu unterstützen. In einem dramatischen Endspiel, das erst nach Verlängerung mit einem Elfmeterschießen entschieden wurde, gewann die Freiwillige Feuerwehr vor dem Umweltschutzverband und dem Tischtennisclub den Pokal.


Siegerehrung im DGH

Franz Wolf und K-H-Müller
1919
Der im Jahre 1919 gegründete Sportverein existierte nur bis in die dreißiger Jahre hinein. Die „Werscher“, wie man sie heute noch ruft, kickten damals mit den Gebrüdern Wolf und Jecks Hannes auf einem Gelände in der Nähe des alten Niederbrechener FCA-Platzes. Die Tore hatten damals noch keine Netze.